Montag, 18. Juli 2016

Es ist vollbracht! :)

Entschuldigt die verspätete Nachricht; die letzten Wochen waren ganz schön vollgepackt.

Diesmal jedoch nicht mit Unistress, denn ich habe alles bestanden, mit gutem Erfolg sogar!!!! 


Danke vielmals an alle jene die mich im Gebet begleitet haben und mich immer wieder ermutigt haben nicht aufzugeben.

Freitag, 20. Mai 2016

Fast geschafft!

Heute habe ich meine Bachelorarbeit abgegeben.
Nun heißt's warten und hoffen, dass alles gut genug ist für denjenigen, der die Arbeit benotet.

Jetzt hab ich noch eine Aufgabe zu erledigen bis nächsten Freitag, obwohl ich versuchen werde so bald wie möglich fertig zu werden.

Dann heißt es URLAUB in ÖSTERREICH!  







Montag, 25. April 2016

Kurzes "Update"

Während ich meine Essays schreibe und ich nicht viel Zeit habe euch zu berichten was sonst so los ist (abgesehen davon, dass neben Uni-Stress derzeit eh nicht viel los ist), hier ein Bericht den ich für Reign Ministries geschrieben habe.

Er ist leider in Englisch, aber im großen und ganzen geht es darum welche Auswirkungen es hat zusammen auf Missionsreisen zu gehen. Ich berichte darüber warum es wichtig war für mich und Paul gemeinsam nach Moldawien zu gehen.
Also wenn jemand sein Englisch testen oder aufbessern will, hier könnt ihr den Bericht lesen. :)




Kleines Update zu den Essays:
- 4000w Essay fürs 'Theologie-Modul' ist endlich fertig und ich warte nun auf Verbesserungsvorschläge von einer Freundin
- 1000w Essay fürs 'Theologie-Modul' ist gerade fertig geworden
- in den nächsten Tagen werde ich die geschriebenen Kopien meiner Interviews schreiben und dann geht's endlich an's zusammenbringen meiner Forschungsergebnisse und an's schreiben meiner letzten 6000w meiner Bachelorarbeit

Ein Ende ist in Sicht und ich bin endlich motiviert alles fertig zu kriegen!

Dienstag, 19. April 2016

Stress pur

Um euch alle kurz auf den neuesten Stand zu bringen und um mich (wieder einmal) dafür zu entschuldigen, dass ich so selten schreibe und auch fast nie Zeit zum Skypen habe.

Am 20. Mai, also in genau einem Monat, muss ich meine Bachelorarbeit abgeben und eine Woche später meine letzten Essays.
Bis dahin gibt's aber noch so einiges zu tun. 
- Ein Essay für mein "Theologie - Modul" mit 4000 Wörtern
- Ein weiterer Essay fürs "Theologie - Modul" mit 1000 Wörtern
- Eine Präsentation fürs "Theologie - Modul"
- Eine Präsentation fürs "Jugend - Modul"
- weitere 6000 Wörter für meine Bachelorarbeit und ich muss noch eine geschriebene Kopie meiner Interviews machen, die jeweils um eine Stunde lang waren

Am 27. Mai muss ich dann noch eine weitere, und die letzte, Aufgabenstellung die aus einem Essay, einer Präsentation (die ich glücklicherweise nicht vortragen muss) und einem digitalen Tagebuch besteht, abgeben.

Auf der einen Seite freue ich mich schon sehr so bald fertig zu sein, andererseits weiß ich nicht genau woher ich die Zeit nehmen soll. 
Lange Nächte, wenig Schlaf und vor allem wenig Zeit mit Freunden stehen bevor.

Aber dann heißt es erst mal Urlaub in Österreich für eine Woche mit einer Freundin aus England.
Pam un dich werden von 28. Mai bis 4. Juni in Österreich sein und hoffen so viele wie möglich zu besuchen! :) 

Montag, 21. März 2016

Moldawien

Mittlerweile bin ich schon wieder für einige Zeit zurück in England von Moldawien.
Wir hatten eine echt gute Zeit und es war ein Privileg für mich zu sehen wie Gott in und durch Jugendliche arbeitet.

Vorerst ein kurzer Überblick unserer Woche, 12.-20. Februar:
  • Freitag: Ankunft in Bicester und Zeit mit dem Rest der Gruppe
  • Samstag: Reise nach Chisinau, zum OM Zentrum und Zeit in unseren zwei Gruppen
  • Sonntag: Information über Kultur, Abreise meiner Gruppe früher als die andere weil wir in ein Dorf ca. 2 Stunden nördlich von Chisinau waren; Abendessen und Abendgottesdienst
  • Montag: Holzhacken bei einer alten Dame und mit ihr Zeit verbringen; mit Leuten aus dem Dorf reden, für sie beten und Lieder für sie singen
  • Dienstag: Programm in einem Kindergarten mit ca 100 Kindern; Programm für Kinder in der Gemeinde
  • Mittwoch: Holzhacken bei einer anderen alten Dame; Programm für Jugendgruppe in der Gemeinde
  • Donnerstag: Lebensmittelpakete zu verschiedenen Familien bringen; Abendgottesdienst
  • Freitag: Lebensmittelpakete zu verschiedenen Familien bringen; Reise zurück nach Chisinau zum OM Zentrum, Zeit zur Reflektion als Gruppe und alleine
  • Samstag: Tag als Touristen in Chisinau, Reise zurück nach England

Unsere Woche sieht so gesehen eigentlich nicht sehr voll aus muss ich gestehen, aber ich war schon ganz schön müde zum Schluss. 
Jeden Morgen hatten wir noch eine Stunde Stille Zeit und jeden Abend zwei Stunden nach dem Abendessen als Gruppe und um uns darüber auszutauschen was uns aufgefallen ist in den Versen, die wir am Morgen gelesen haben. 
Für die Woche war meine Gruppe auf 4 Familien aufgeteilt und wir haben jede Mahlzeit mit unseren Gastfamilien gehabt. Das war für manche schwieriger als für die anderen, da wir nur drei Übersetzer hatten aber irgendwie ging’s doch. 

Das beste an dieser Woche für mich war zu sehen wie der eine Jugendliche aus meiner Gemeinde, Paul, gewachsen ist. Aber über ihn gibt’s bald einen extra Eintrag. 

Ich glaube die größte Herausforderung war, dass ich mich nicht mit den Leuten unterhalten konnte. Als ich vor vier Jahren in Moldawien war, waren wir als Gruppe immer beisammen und wir hatten immer Übersetzer bei uns, somit konnten wir uns immer mit den Einheimischen unterhalten. Weiters hatten wir glaube ich generell weniger direkten Kontakt und hatten mehr praktische Dinge zu tun. 
Doch dieses Mal war es echt eine Herausforderung eine gute Beziehung zB zu unserer Gastfamilie aufzubauen ohne mich verständigen zu können. 
Es war vor allem etwa neues für mich, denn als ich damals nach England ging konnte ich mich von Anfang an gut verständigen.
Es war allerdings sehr lustig, dass mein Gehirn wohl nicht ganz wusste was es machen sollte und ich somit sehr oft mit Deutschen oder Französischen Wörtern und Sätzen versucht habe mich zu verständigen. Einige Male sind wir somit sogar auf die rumänischen Wörter gekommen, aber ich war schon ein wenig verwirrt manchmal. 

Ich habe erwartet, dass ich mit einem verstärkten Gefühl der Dankbarkeit zurückkomme und es war demütigend (im guten Sinne) zu sehen wie viel ich noch lernen muss im Vertrauen auf den Herrn. 
Was mich allerdings etwas gewundert hat, war, dass ich gemerkt habe wie wichtig es ist gemeinsam zu essen. Das möge nun vielleicht etwas komisch für manche klingen, aber ich habe vor allem in den letzten Jahren gelernt, dass es wichtig ist als Christen und auch zB mit meinen Jugendlichen gemeinsam zu essen. Jesus und die Christen im Neuen Testament haben oft gemeinsam gegessen und es ist einfach etwas besonderes so Gemeinschaft zu haben.
Nachdem wir nie als Gruppe gegessen haben ich einfach gemerkt wie sehr uns das gefehlt hat. Wir hatten eine sehr gute Zeit zusammen, aber ich denke wir hätten noch mehr zusammenwachsen können wenn wir gemeinsam gegessen hätten.

Nun aber genug geschrieben. Bilder haben ja bekanntlich auch einiges zu sagen:


unsere große Gruppe (minus 1)

Chisinau


bei der großen Busstation mit unserem ganzen Gepäck.
wir waren die Attraktion der Stadt

gut angekommen in Zăhăreuca

Zăhăreuca ist ein sehr kleines Dorf inmitten Moldawiens

ein paar unserer Burschen (+ Übersetzer)  bei dem Pastor zum Abendessen

die Kirche die wir unterstützt haben für die Woche

was wird das wohl sein?...

ganz richtig... ein Klo.
etwas anders als wir's gewohnt sind

die Straßen sind auch etwas anders
und ganz schön schlammig

wir haben uns schnell an den Schlamm gewöhnt
und wurden sogar richtig agil

Holz hacken, wegtragen und stapeln.
Teamarbeit vom feinsten! :)

mir hat das Holzhacken richtig gut gefallen
und zum Schluss war ich sogar gar nicht so schlecht

für diese Dame haben wir Holz gehackt und
dann haben wir einfach Zeit mit ihr verbracht


das Haus der Dame

Programm für die Kinder im Kindergarten

wir haben den Kindern auch ein paar Geschenke von der Gemeinde mitgenommen

viele Geschenke für viele Kinder! 

mit den Einheimischen reden...

und Lieder für sie singen

manche von uns konnten vom Holzhacken gar nicht genug kriegen (ich auch nicht)
und wir haben sehr gut zusammengearbeitet


wenn man so hart arbeitet kann man sicher auch mal ein Foto machen
mit Äxten sieht jeder doch gleich besser aus
Tom, unser Gruppenleiter und ich beim Lebensmittelpakete tragen
die waren ganz schön schwer

Tom und ich waren die einzigen, die ihre Sonnenbrillen mithatten
wir waren natürlich richtig 'cool'

kleine Hunde überall! So süß!
aber leider durften wir sie nicht streicheln

Jugendgruppe

meine Gruppe am Ende der Woche


in einer orthodoxen Kirche in Chisinau
ich wollte keinen Blitz benutzen, jetzt wurde das Foto etwas dunkel

meine Gruppe vor der orthodoxen Kirche

Noa, eine unserer Übersetzer, und ich genießen den Schnee

Schneeflocken in den Haaren :)

Abendessen gemeinsam im OM Zentrum

Pam und ich beim reflektieren
und Tee trinken

mit unserer Gastfamilie;
Gastpapa, Gastschwester, Juliana unsere Übersetzerin, ich, Abi, unsere Gastmama

mit unserer Gastfamilie;
dieses mal mit unserem Gastbruder anstatt der Schwester,
irgendjemand muss ja die Fotos machen



Mittwoch, 3. Februar 2016

Es lohnt sich!

Ich glaube ich hab schon einmal von Luke und Paul berichtet, zwei meiner treusten Burschen in der Jugend. Kurz vor den Sommerferien letztes Jahr habe ich begonnen mich mit ihnen zusätzlich wöchentlich zu treffen um mit ihnen gemeinsam Bibel zu lesen, zu hören was Gott zu uns sagt und einfach über ihr Leben zu reden.
Im Sommer waren sie dann beide bei "Moveolution", der Missionsfreizeit in Bicester, dabei und sind echt gewachsen. Die etwas unangenehmen Umstände in Luke's Hause machen es etwas schwer für ihn aus seinen alten Gewohnheiten auszubrechen und zurzeit glaubt er einige Lügen aus seiner Vergangenheit. Dennoch kann ich Gott ganz klar am Werk sehen.
Luke war (und manchmal ist noch immer) relativ schnell dazu bereit jemandem zu hauen, vor allem in der Schule. Vor ein paar Wochen, als ich mit einem anderen Burschen in unserer Jugend gefragt habe wie seine Woche war, erklärte er mir, dass er fast diesen anderen Burschen geschlagen hätte, aber Luke ist dazwischen gegangen und hat die Schlägerei verhindert. Das ist ein Grund zu feiern!! (nicht nur für den der fast geschlagen wurde :D )
Klar hat Luke noch seine Momente wo er durchdreht und immer wieder einmal jemandem eine reinhaut, aber er ist in den letzten Monaten definitiv ruhiger geworden und ich danke Gott dafür!

Paul ist seit dem Sommer stetig gewachsen und ich bin so stolz auf ihn!
Im Sommer konnte er sein Zeugnis geben, was einige Jugendliche echt berührt hat und er kommt in einer Woche mit mir und einigen anderen nach Moldawien!
Natürlich hätte ich mit gewünscht noch ein paar mehr mitnehmen zu können, aber Paul ist der einzige der die Erlaubnis seiner Eltern bekam.
Kurz vor Weihnachten hatten wir ein "Vorbereitungs-Wochenende" an dem wir uns als Gruppe besser kennenlernten und mehr über Moldawien lernten. Es gab auch die Möglichkeit zu lernen wie man eine kurze Andacht schreibt und hält, nur für Burschen allerdings, denn in Moldawien dürfen Frauen in den meisten Gemeinden nicht predigen.
Paul und Declan, unsere zwei jüngsten in der Gruppe mit nur 13 Jahren, haben beide mit ein paar anderen diese Möglichkeit wahr genommen.
Meine Aufgabe vor unserer Abreise war und ist es mit Paul an seiner Andacht zu feilen.
Sonntag nach dem Gottesdienst habe ich mit ihm über seine Andacht geredet und ihm ein paar Tips gegeben.
Am Abend habe ich eine Nachricht von ihm bekommen.
Er hat sich bedankt dafür, dass ich ihn motiviert habe und meinte, dass er sich für lange Zeit Sorgen darüber gemacht hat und dass er sich jetzt seltsamerweise darauf freut.
Weiters hat er geschrieben, dass er mit seinen Eltern an diesem Abend einen Gottesdienst besuch that und gespürt hat, wie Gott in ihm und durch ihn wirkt.
Hallelujah!

Nachrichten und Momente wie diese machen jeden Augenblick den ich Jugendarbeit verbringe so wertvoll und machen mir einfach klar, dass es sich lohnt in andere zu investieren!
Stunden die ich verbringe Streit zu schlichten, die Jugendlichen um 10min ihrer Aufmerksamkeit zu bitten (was manchmal alleine 10min dauert), die endlose Anzahl an Nachrichten und Erinnerungen die ich schicke um dann wieder einmal 30min auf eine/n meiner Jugendlichen zu warten - ohne Erfolg, mein Versuch das Englische Schulsystem zu verstehen, Jugendliche nach Hause begleiten etc. das alles lohnt sich!

Meine drei Jahre in dieser Gemeinde haben sich gelohnt wenn auch nur eine/r ein Jünger Jesu wird der andere zu Jüngern machen kann.


Das Foto unsrer Moldawien Gruppe ist leider nicht vollständig und auch relativ unscharf, aber es hilft trotzdem ein paar Gesichter zu den Gebeten zu haben, wenn auch etwas verschwommen.


Paul ist in der vorderen Reihe ganz rechts. 




Montag, 18. Januar 2016

Glaube und Vertrauen

Heute nur ein kurzer Eintrag ohne Bilder. Muss leider bald los und in die Schule etc aber ich hatte eine so gute Zeit heute Morgen, dass ich's mit euch teilen wollte.

Seit einiger Zeit spricht Gott sehr klar zu mir, meistens durch andere, dass Er einen genialen Plan hat, für den ich allerdings noch nicht ganz bereit bin. Damit Gott mir diesen Plan voll zeigen kann, muss ich noch ein paar Dinge durcharbeiten und verarbeiten.
Dieser Gedanke kommt mir immer wieder einmal aber bis jetzt habe ich immer zu mir selbst gesagt, dass ich keine Zeit habe.
Während der letzten Konferenz hat Gott es sehr klar gemacht, dass ich es dieses Mal nicht mehr aufschieben soll und kann, aber dass ich mir Zeit nehmen soll um von ihm zu hören und zu lernen.

Das mach ich nun und ich treffe mich jede Woche mit Sarah, einer lieben Freundin und Mentorin, um diesem Ruf von Gott nachzugehen.
In meiner Vorbereitung für unser heutiges Treffen ging's darum, dass Glaube einiges mir Erinnerung zu tun hat.
In dem Sinne, dass ich zurück denke und mich erinnere was Gott in meinem Leben schon gemacht hat und daraus Ihm mehr vertrauen kann.

Heute bin ich einfach dankbar für alles was Gott schon gemacht hat in meinem Leben und was er weiterhin tut. Als ich so aufgelistet habe kamen mir die Tränen und es gibt einfach so viel wofür ich dankbar sein kann.

Nimm dir doch heute mal ein bisschen Zeit und denke darüber nach.
Was kannst du sehen hat Gott in deinem Leben getan? Schreib alles auf.
Mach eine Liste... Orte an denen Gott gewirkt hat, wenn er eingegriffen hat, wenn er dir voraus gegangen ist, einen Weg geebnet hat, du gespürt hast wie sehr er dich liebt, wenn Er dir Dinge gezeigt hat, Dinge geschaffen hat, dich beschützt hat, für dich gesorgt hat oder dich überrascht hat.
Wofür bist du dankbar?



Und hier noch ein Lied, das ich zurzeit sehr mag und das ganze für mich etwas untermalt: