Mittwoch, 3. Februar 2016

Es lohnt sich!

Ich glaube ich hab schon einmal von Luke und Paul berichtet, zwei meiner treusten Burschen in der Jugend. Kurz vor den Sommerferien letztes Jahr habe ich begonnen mich mit ihnen zusätzlich wöchentlich zu treffen um mit ihnen gemeinsam Bibel zu lesen, zu hören was Gott zu uns sagt und einfach über ihr Leben zu reden.
Im Sommer waren sie dann beide bei "Moveolution", der Missionsfreizeit in Bicester, dabei und sind echt gewachsen. Die etwas unangenehmen Umstände in Luke's Hause machen es etwas schwer für ihn aus seinen alten Gewohnheiten auszubrechen und zurzeit glaubt er einige Lügen aus seiner Vergangenheit. Dennoch kann ich Gott ganz klar am Werk sehen.
Luke war (und manchmal ist noch immer) relativ schnell dazu bereit jemandem zu hauen, vor allem in der Schule. Vor ein paar Wochen, als ich mit einem anderen Burschen in unserer Jugend gefragt habe wie seine Woche war, erklärte er mir, dass er fast diesen anderen Burschen geschlagen hätte, aber Luke ist dazwischen gegangen und hat die Schlägerei verhindert. Das ist ein Grund zu feiern!! (nicht nur für den der fast geschlagen wurde :D )
Klar hat Luke noch seine Momente wo er durchdreht und immer wieder einmal jemandem eine reinhaut, aber er ist in den letzten Monaten definitiv ruhiger geworden und ich danke Gott dafür!

Paul ist seit dem Sommer stetig gewachsen und ich bin so stolz auf ihn!
Im Sommer konnte er sein Zeugnis geben, was einige Jugendliche echt berührt hat und er kommt in einer Woche mit mir und einigen anderen nach Moldawien!
Natürlich hätte ich mit gewünscht noch ein paar mehr mitnehmen zu können, aber Paul ist der einzige der die Erlaubnis seiner Eltern bekam.
Kurz vor Weihnachten hatten wir ein "Vorbereitungs-Wochenende" an dem wir uns als Gruppe besser kennenlernten und mehr über Moldawien lernten. Es gab auch die Möglichkeit zu lernen wie man eine kurze Andacht schreibt und hält, nur für Burschen allerdings, denn in Moldawien dürfen Frauen in den meisten Gemeinden nicht predigen.
Paul und Declan, unsere zwei jüngsten in der Gruppe mit nur 13 Jahren, haben beide mit ein paar anderen diese Möglichkeit wahr genommen.
Meine Aufgabe vor unserer Abreise war und ist es mit Paul an seiner Andacht zu feilen.
Sonntag nach dem Gottesdienst habe ich mit ihm über seine Andacht geredet und ihm ein paar Tips gegeben.
Am Abend habe ich eine Nachricht von ihm bekommen.
Er hat sich bedankt dafür, dass ich ihn motiviert habe und meinte, dass er sich für lange Zeit Sorgen darüber gemacht hat und dass er sich jetzt seltsamerweise darauf freut.
Weiters hat er geschrieben, dass er mit seinen Eltern an diesem Abend einen Gottesdienst besuch that und gespürt hat, wie Gott in ihm und durch ihn wirkt.
Hallelujah!

Nachrichten und Momente wie diese machen jeden Augenblick den ich Jugendarbeit verbringe so wertvoll und machen mir einfach klar, dass es sich lohnt in andere zu investieren!
Stunden die ich verbringe Streit zu schlichten, die Jugendlichen um 10min ihrer Aufmerksamkeit zu bitten (was manchmal alleine 10min dauert), die endlose Anzahl an Nachrichten und Erinnerungen die ich schicke um dann wieder einmal 30min auf eine/n meiner Jugendlichen zu warten - ohne Erfolg, mein Versuch das Englische Schulsystem zu verstehen, Jugendliche nach Hause begleiten etc. das alles lohnt sich!

Meine drei Jahre in dieser Gemeinde haben sich gelohnt wenn auch nur eine/r ein Jünger Jesu wird der andere zu Jüngern machen kann.


Das Foto unsrer Moldawien Gruppe ist leider nicht vollständig und auch relativ unscharf, aber es hilft trotzdem ein paar Gesichter zu den Gebeten zu haben, wenn auch etwas verschwommen.


Paul ist in der vorderen Reihe ganz rechts. 




Montag, 18. Januar 2016

Glaube und Vertrauen

Heute nur ein kurzer Eintrag ohne Bilder. Muss leider bald los und in die Schule etc aber ich hatte eine so gute Zeit heute Morgen, dass ich's mit euch teilen wollte.

Seit einiger Zeit spricht Gott sehr klar zu mir, meistens durch andere, dass Er einen genialen Plan hat, für den ich allerdings noch nicht ganz bereit bin. Damit Gott mir diesen Plan voll zeigen kann, muss ich noch ein paar Dinge durcharbeiten und verarbeiten.
Dieser Gedanke kommt mir immer wieder einmal aber bis jetzt habe ich immer zu mir selbst gesagt, dass ich keine Zeit habe.
Während der letzten Konferenz hat Gott es sehr klar gemacht, dass ich es dieses Mal nicht mehr aufschieben soll und kann, aber dass ich mir Zeit nehmen soll um von ihm zu hören und zu lernen.

Das mach ich nun und ich treffe mich jede Woche mit Sarah, einer lieben Freundin und Mentorin, um diesem Ruf von Gott nachzugehen.
In meiner Vorbereitung für unser heutiges Treffen ging's darum, dass Glaube einiges mir Erinnerung zu tun hat.
In dem Sinne, dass ich zurück denke und mich erinnere was Gott in meinem Leben schon gemacht hat und daraus Ihm mehr vertrauen kann.

Heute bin ich einfach dankbar für alles was Gott schon gemacht hat in meinem Leben und was er weiterhin tut. Als ich so aufgelistet habe kamen mir die Tränen und es gibt einfach so viel wofür ich dankbar sein kann.

Nimm dir doch heute mal ein bisschen Zeit und denke darüber nach.
Was kannst du sehen hat Gott in deinem Leben getan? Schreib alles auf.
Mach eine Liste... Orte an denen Gott gewirkt hat, wenn er eingegriffen hat, wenn er dir voraus gegangen ist, einen Weg geebnet hat, du gespürt hast wie sehr er dich liebt, wenn Er dir Dinge gezeigt hat, Dinge geschaffen hat, dich beschützt hat, für dich gesorgt hat oder dich überrascht hat.
Wofür bist du dankbar?



Und hier noch ein Lied, das ich zurzeit sehr mag und das ganze für mich etwas untermalt:



Dienstag, 12. Januar 2016

Weihnachten und Neujahr

Nachdem ich zuletzt im Sommer in Österreich war wollte ich zumindest Weihnachten mit meiner Familie verbringen.
Eine meiner besten Freundinnen, Lucy, von England war noch nie in Österreich und da habe ich sie einfach mitgenommen.  :)

Wir waren ganz schön beschäftigt aber es war echt gut wieder einmal meine Familie zu sehen.

Aber es war auch sehr interessant, weil Lucy ein paar kulturelle Unterschiede aufgefallen sind, die ich noch nie wahrgenommen habe.
Zum Beispiel meinte sie, dass wir eine engere Beziehung zu unseren Eltern und Großeltern haben als die Briten und die Meinung der Älteren in der Familie hat mehr Gewicht als in England.

Nach einigen Tagen in Österreich sind wir dann nach Schottland geflogen um Silvester mit einem guten Freund und seiner Gemeinde zu verbringen.
"Hogmanay", Silvester in Schottland, wird scheinbar in Schottland sogar mehr gefeiert als so ziemlich jeder andere Feiertag, zumindest in Edinburgh.


Hier noch einige Fotos von meinem kurzen Urlaub:



Lucy und ich am Flughafen,
bereit für Österreich

Heiligabend


Spaziergang in Schladming

mit Petra :)
bin so dankbar, dass ich sie sehen konnte


Spaziergang in Schladming

wir haben sogar Marlene gesehen, wenn auch nur kurz


zwar nicht sehr winterlich,
aber ich liebe den Ausblick

auf dem Weg nach Wien

Schönbrunn mit meinem Papa und Lucy


Schloss Schönbrunn um 9 Uhr Morgens ist noch schön ruhig 


es war auch ziemlich nebelig.
man konnte nicht einmal die Gloriette sehen

die Eichhörnchen haben sich schnell mit uns angefreundet...


... und die Kohlmeisen auch 

Lucy war nicht so ganz überzeugt von den Meisen. 

mein kleiner neuer Freund

der ist ganz schön lange auf meiner Hand sitzen geblieben. hihi


die Eichhörnchen waren sehr zutraulich...

wir hatten aber auch Beeren und Nüsse, wer würde da nicht zu uns kommen?! 


Schloss Schönbrunn vom Neptunbrunnen aus


Nachdem wir für eine Weile im Tiergarten waren hat sich der
Nebel verzogen und es wurde ein richtig sonniger Tag

der restliche Nebel hing noch  ein wenig in den Bäumen

bei so schönem Hintergrund mussten wir noch ein bisschen posieren
Lucy

ich vor meiner neuen Sommerresidenz. :D

Am 29. Dezember ging's dann nach Schottland, Nähe Edinburgh.


Edinburgh hat sehr gute Cafés die ich bei meinem letzten Besuch schon entdeckt habe
Lucy hat unabsichtlich zwei Tassen Kaffee bestellt
aber wir mögen beide Kaffee sehr gerne, so hatten wir beide  ein bisschen mehr.


neue Wege in Edinburgh erkundschaften

bereit für 'Hogmanay', Silvester! :)


Joel, seine Schwester und ich
Joel ist der Student, den wir besucht haben

nachdem ich mich ausgeschlafen hatte, habe ich mir das Neujahrskonzert angeschaut,
dabei über das letzte Jahr reflektiert und mit Vertrauen auf meinen Herrn ins neue geblickt.
Bin mal gespannt was es so bringen wird. 

Montag, 14. Dezember 2015

Was ich sonst so mache...

Neben Studium und Jugendarbeit tut sich bei mir eigentlich nicht so viel.
Manchmal pass ich auf Kinder von Freunden auf und gelegentlich treffe ich mich sogar mit Freunden, wenn ich Zeit habe.

Sue und ich haben Elise und Kyla für einen Spaziergang mit den Hunden mitgenommen!


Ich durfte für ein paar Tage auf diese zwei Mädels aufpassen! 




Ein paar von uns haben sich in Birmingham getroffen um den deutschen Christkindlmarkt zu besuchen.  Ich muss zugeben, ich war positiv überrascht und konnte sogar ein bisschen Deutsch reden.






Eine Freundin von mir hat ihre kleine Tochter mitgenommen
und sie ist einfach so süß!

Gelegentlich habe ich auch Zeit um mit dem Hund laufen zu gehen. Das ist besonders schön im Herbst!






Montag, 7. Dezember 2015

Mehr Studenten = Mehr Spaß

Mittlerweile hatten wir schon zwei "conferences" dieses Jahr und das bedeutet, dass ich nur noch 4 Conferences vor mir habe... für immer.
Auf der einen Seite freue ich mich darauf nicht mehr alle sechs Wochen eine sehr stressige Woche voll mit Einheiten zu haben, aber auf der anderen Seite werde ich Conferences auf alle Fälle vermissen.

Fotos sind immer gut und sagen oft mehr als tausend Worte, also gibt's heute wieder einmal ein paar Fotos.  :)


das erste Foto von allen Studenten die mit Reign Ministries das Studium machen,
inklusive ein paar Gäste und Lehrer


Eric hat uns für ein paar Tage in England besucht!
Er hat damals, als ich Greenhouse gemacht habe, das Studium gemacht und
lebt und arbeitet mittlerweile in einer Gemeinde in Amerika
Wir haben's alle ins dritte Jahr geschafft!
von links: Fabrice, ich, Brad, Claire und Harry
wir sind richtig schön multikulturell...
Afrika, Österreich, Schottland, England und Irland
Manche würden sagen, dass England, Schottland und Irland doch das gleiche Land ist.... theoretisch, ja, denn sie sind alle Teil des vereinigten Königreichs (abgesehen von der Republik Irland).
Allerdings sind Schotten und Iren so ziemlich ihr eigenes Volk, was man auch durch mehrere Wahlen gesehen hat.



Dieses Foto mag ich glaub ich am liebsten!
Es repräsentiert uns alle sehr nett, finde ich.
von links: Alysen, Liam, ich, Pam (hinten), Sam (hinten), Gregor, Joel, Jess



Nachdem ich normalerweise für jede Conference ein bis zwei Kuchen backe, kann ich eigentlich nicht mehr ohne Kuchen aufkreuzen. Das macht mir aber gar nichts, denn ich liebe es zu backen und es freut mich immer sehr, wenn's den anderen schmeckt.


Banane Erdnussbutter Brot mit getrockneten Bananen und Erdnussbutter Glasur


Wir, die Studenten, wollten uns bei den Mitarbeitern von Reign Ministries bedanken
und haben einen Abend für sie geplant.
Abendessen, ein Buch in dem wir für jeden eine kleine Nachricht hinterlassen haben
und natürlich Kuchen waren Teil des Festes!
Hier ein Foto von dem Kuchen den ich gemacht habe.
Es war gar nicht so leicht aber ich hatte meinen Spaß! 



Jede Conference helfen wir mit ein paar Arbeiten ums Haus, die erledigt werden müssen.
Natürlich muss da auch Zeit für ein bisschen Spaß sein!


Der Besitzer des Hauses wo wir immer Conference haben, hat für seine Kinder eine super Schaukel gebaut
und wir mussten's natürlich alle mal versuchen! Haha


Nachdem ich ca. 5-10 Minuten auf dem Baum gestanden bin und mich erstmals nicht getraut habe,
bin ich dann auch endlich gesprungen.

Die meisten von uns haben's versucht und wollten gleich nochmal springen,
aber wir mussten leider zurück in den Unterricht.


Wir drei hatten zufällig ähnliche Leiberl an, da mussten wir gleich ein Foto machen. 



Samstag, 5. Dezember 2015

Uni Stress

Die letzten 3 Monate waren richtig stressig und wieder einmal waren einige schlaflose Nächte dabei.
Vor allem die letzten 3 Wochen war sehr viel los nachdem wir nur ein bisschen mehr als 2 Wochen Zeit hatten um ungefähr 30 Bücher zu lesen und dann eine "Literaturauswertung" von 3000 Wörtern zu schreiben.

Am Dienstag habe ich diese abgegeben und nun muss ich bis Weihnachten noch einen kürzeren Essay und eine Präsentation fertig machen.

Dann geht's am 23. Dezember mit einer Freundin, Lucy, nach Österreich und dann von 29. Dezember bis 2. Jänner besuchen wir noch ein paar Freunde in Schottland.

Ich werde versuchen euch in den nächsten Wochen und Monaten etwas besser auf dem Laufenden zu halten.


manchmal breite ich mich im Wohnzimmer auf dem Boden aus

lesen, unterstreichen, aufschreiben und mehr davon..

zwischendurch mal ein Workshop zum Thema Jüngerschaft;
gute Pause vom Lernen

Lernen ist gar nicht so schlimm vorm Kamin mit Hunden zu den Füßen und gutem Kaffee